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Haben Sie sich schon mal gefragt, warum frisch geborene Kinder alle aussehen wie E.T.? Nun, die Antwort ist ganz einfach. Weil sie E.T. sind!

Zwischen den jeweiligen Inkarnationen lebt die Seele schließlich nicht im Apfelbaum von Mutter’s Vorgarten. Sie befindet sich in anderen Dimensionen, eben extra-terrestrischen, und wartet dort auf ihren weiteren Einsatz. In Übereinstimmung mit ihrer nächsten Lebensaufgabe wählt sie den ihr zur Verfügung stehenden Körper, Eltern, soziale Umstände und so weiter aus, und macht sich auf den Weg in ihr neues irdisches Abenteuer.

In der Regel hat sie in der neunmonatigen Materialisierungsphase allerdings schon 95 % dessen vergessen, weshalb sie eigentlich gekommen ist. Die restlichen 5 % lösen sich schockartig im Moment des Eintritts in unser – aus Sicht der Seele – kümmerlich vorsintflutliches Dasein auf. Kein Wunder, dass jedes Neugeborene erstmal aus Leibeskräften schreit: Das Trauma ist einfach zu groß.

Deshalb haben Kinder zwar noch eine natürliche Verbindung zu den anderen Welten, aus denen sie ursprünglich kommen, sind aber ansonsten ein unbeschriebenes Blatt. So ist die Abmachung. Sonst könnte die Lernaufgabe nicht erfüllt werden. Im Grunde ist das ganze Set schon mehr oder weniger vorbereitet. Es ist nicht vorbestimmt, denn das würde bedeuten, irgendjemand anderes hätte Ihren Lebensplan entworfen. Derjenige, der Ihren Lebensplan entwirft, ist niemand sonst als Sie! Während Sie in anderen Sphären wandelten, haben Sie sich in Abstimmung mit dem Großen Ganzen entschieden, genau dieses oder jenes so zu erleben, wie Sie es eben gerade erleben. Es soll lediglich Ihrer persönlichen Vervollkommnung dienen. Beschweren Sie sich also nicht bei Ihren Eltern, Ihrem Chef oder Gott. Niemand kann etwas für Ihr selbst gewähltes Drehbuch. Spielen Sie Ihren Film einfach so, wie Sie ihn vor diesem Leben vorhatten.

Um genau zu sein, spielen Sie Ihre Rolle am beeindruckendsten, wenn Sie nicht ununterbrochen versuchen, mit dem Regisseur, dem Kameramann, der Visagistin und dem Cutter zu diskutieren. Besonders überzeugend sind Sie nämlich erst dann, wenn Sie Ihren Part verinnerlicht haben und ihn exakt so wiedergeben, wie er (von Ihnen) eigentlich gemeint war. Wenn Sie das begriffen haben, müssen Sie nicht ständig irgendwelche Konzepte verfolgen, sondern Sie verfolgen schlicht das Leben selbst. Seien Sie sicher, dass Ihr Leben Ihnen exakt die Dinge präsentiert, die Sie brauchen, um Ihre Lernaufgabe zu erfüllen. Sie müssen nichts weiter dazu tun. Es geschieht sowieso. Schließen Sie also Frieden mit Ihrem vermeintlichen Regisseur, vertiefen Sie sich nochmals in Ihr Drehbuch, um alle Facetten der Rolle zu begreifen, und arbeiten Sie auf das unvermeidliche Happy End hin.

 

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